Das wunderbare Leben: Hildabrötchen

Die liebe Constanze hat wirklich einen wunderbaren Blog. Auf  Das wunderbare Leben  ist der Name Programm, denn sie berichtet über alles, was das Leben so schön macht. Ihre wundervollen Bilder laden zum Träumen ein und bei den Reiseberichten meint man am Ende fast, man wäre im Handgepäck gewesen. 
Und deswegen freue ich mich umso mehr, Constanze in "Der großen Tassenkuchen - Bäckerei Dezember-Sause" gleich drei Mal Willkommen heißen zu dürfen. Denn sie versorgt uns mit den besten Plätzchen-Klassikern. ♥
http://weil-das-leben-wunderbar-ist.blogspot.de/


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Wir kennen es alle: Wenn die Weihnachtszeit beginnt, begegnen uns Zeitschriften und Bücher mit leckeren Rezepten - uns packt die Lust, sofort Ausstechformen und Teigrolle aus der Schublade zu holen und los zu backen. Keine Frage, so viel Spaß es auch macht, neue Rezepte auszuprobieren, sich über das Gelingen zu freuen - und über das Scheitern zu lachen, wenn die Plätzchen keinesfalls vorzeigbar sind, es aber trotzdem schmeckt... Was uns am Ende wirklich in Weihnachtsstimmung versetzt, sind die Rezepte, die wir schon als kleines Kind zusammen mit Mutter und Oma gebacken haben. Wir mussten auf einem Stuhl knien, um überhaupt die Arbeitsfläche zu erreichen, die meisten Plätzchen wanderten vom Blech sofort in den Mund und wenn wir von oben bis unten mit Mehl bestreut waren, war es umso schöner.



Um diese Rezepte, die bei uns Erinnerungen hervorrufen und einfach immer gebacken werden, geht es in meinen Gastbeiträgen - ich bin Constanze und schreibe auf  Das wunderbare Leben  über Kochen, Backen, Reisen - und eben alles, was das Leben sonst noch wunderbar macht.
Der Anfang der kleinen Reihe über Plätzchen"klassiker" machen die Hildabrötchen - diese werden allein deswegen bei uns jedes Jahr hergestellt, weil es die ausgesprochenen Lieblinge meiner Mutter sind: feiner Mürbeteig, fruchtige Marmelade und ganz oben eine Schicht aus süßer Glasur. (Auch beim Plätzchenbacken selbst empfiehlt es sich, mit dieser Sorte anzufangen, denn die Hildabrötchen wollen ausgestochen, bestrichen und zusammengesetzt werden und sind damit etwas aufwändiger.)


ZUTATEN

Für den Teig:
  • 500g Butter 
  • 350g Zucker 
  • 3 Eier 
  • 750g Mehl 
  •  2 TL Backpulver
Für die Glasur:
  • Puderzucker 
  • Rum 
  • Wasser
Für die Füllung:
  • 1 Glas Erdbeermarmelade 

ZUBEREITUNG

Die Butter mit dem Zucker und den Eiern schaumig rühren. Das Mehl mit dem Backpulver dazugeben, vorsichtig unterrühren. Eventuell mit den Händen helfen, alles zu einem Teig zu verkneten. Nun den Teig in Klarsichtfolie wickeln und etwa eine Stunde kühl stellen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig ausrollen und mit einem runden Ausstecher ausstechen. Bei 200° C etwa 8-10 Minuten backen.

Die Plätzchen abzählen, eine Hälfte beiseite stellen, die andere Hälfte wird mit der Zuckerglasur bestrichen. Dazu eine Packung Puderzucker in eine kleine Schüssel geben, mit etwa 1 EL Rum und etwas Wasser vermischen, bis eine einheitliche, nicht zu dünne Glasur entstanden ist. Die bereitgestellten Plätzchen damit bestreichen. Gut trocknen lassen. Anschließend auf die übrigen Plätzchen eine kleine Menge Erdbeermarmelade geben, die glasierten Plätzchen darauf setzen und nochmals stehen lassen, damit die Marmelade fest werden kann.
 

Viel Spaß beim Backen - beim nächsten Mal geht es um Buttergebäck.

Alles Liebe, Constanze

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Habt ihr auf einmal auch so unerklärlichen Appetit auf Hildabrötchen? Hmmm... komisch, wo der nur her kommt? :-) 
Da fällt mir glatt wieder mal ein, dass das Vertraute und Gewohnte doch irgendwie immernoch das Beste ist...