Himbeer-Melonen Trifle mit Schaumkuss-Creme

Seit langer Zeit komme ich heute mal wieder mit einem Dessert-Vorschlag daher. Es gibt Trifle. Was ein Trifle ist? Ein Schichtdessert bestehend aus Kuchenboden, einem Fruchtkompott und einer Creme. Und was es außerdem ist: wahnsinnig lecker. Meine erste Trifle-Erfahrung machte ich letztes Jahr an Weihnachten, wo wir für das Buffet an Heiligabend ein Lebkuchen-Trifle mit Puddingcreme und Himbeeren zubereiteten. Ein Dessert zum Dahinschmelzen...
Und falls ihr mal zu einer Mitbring-Party eingeladen seid und gern etwas für den süßen Zahn beisteuern würdet, dann ist dieses Himbeer-Melonen Trifle mit Schaumkuss-Creme wärmstens zu empfehlen. Es lässt sich prima vorbereiten und sollte einige Stunden durchziehen.




REZEPT
  • (leicht adaptiert)  Himbeer-Trifle: Das Kochrezept, Ausgabe 1, Oktober 2013, S. 63

ZUTATEN
(genügen für etwa 6 Gläser)

Für das Frucht-Kompott:
  • 1/2 Cantaloupe-Melone (ersatzweise Honig- oder Galiamelone, Wassermelone ist nicht geeignet)
  • 250 g Himbeeren (TK oder frisch)
  • Mark einer Vanilleschote
  • ca. 80 ml Orangensaft
  • 2 TL Speisestärke
  • 2 EL Zucker
Für die Creme:
  • 200 ml Sahne
  • 250 g Magerquark
  • 6 Schaumküsse
 Für den Kuchenboden:
  • 2 dunkle Wiener Tortenböden


ZUEBREITUNG
{Kompott}
  • Die Melone entkernen, in Spalten schneiden und schälen. Das Fruchtfleisch in 0,5 cm große Stücke schneiden. Die Himbeeren mit einem trockenen Tuch abtupfen oder bei TK-Ware auftauen lassen. 
  • Die Melone zusammen mit dem Orangensaft und dem Vanillemark in einen Topf geben und aufkochen lassen. 1,5 EL Wasser mit der Speisestärke verrühren und mit den Zutaten im Topf verrühren. Zucker hinzufügen und nochmals aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die Himbeeren vorsichtig unterheben. Das Kompott kalt stellen.

 

{Creme}
  • Die Sahne steif schlagen, dann den Quark hinzufügen und verrühren. 
  • Die Schokoküsse vom Keksboden trennen und vierteln, dann zur Creme geben und nochmal für ein paar Sekunden kräftig verrühren. 
{Kuchenboden}
  • Aus den Tortenböden insg. 12 Kreise mit dem Durchmesser des Dessertglases ausstechen. 
  • Den Glasboden mit einem Kuchenboden auslegen, dann etwas Kompott darauf verteilen. Anschließend Creme darüber schichten, nochmals Kompott und darauf wieder einen Kuchenboden. Darauf nochmals Kompott und als Abschluss Creme. 
  • Die Gläser sollten bis zum Verzehr kühl stehen und wenigstens einige Zeit lang durchziehen dürfen, damit sich die Kuchenböden mit der Kompott-Flüssigkeit tränken lassen können. Fertig!

Die Schokoladenstückchen in der Creme sind der letzte Pfiff. Wer mag, kann die Keksböden der Schaumküsse später zum Garnieren verwenden, da ich auf eine verschlossene Weck-Variante zurückgegriffen habe, ließ ich sie einfach weg und hab sie allesamt aufeinmal nach dem Abtrennen vom Schokokuss aufgegessen :-).
Übrigens kann man auch hier wieder wunderbar variieren. Z.B. eine weihnachtliche Variante wäre ein Lebkuchen-Kuchenboden mit Rumtopffrüchten. In die Creme kann man dann auch noch etwas Zimt geben. Mmmmhhh.....

Papier-Spitzendeckchen und  Kordel: Casa di Falcone

Es grüßt lieb: Mella