Holi-Hola-Holunder - Tag 2: Holunder-Käsekuchen-Tarte

Dieses Rezept auszuprobieren konnte ich kaum erwarten. Deswegen war es nach dem Likör auch das zweite, was ich aus den violetten Beeren hergestellt habe. Die Zutaten habe ich ein wenig abgewandelt, da ich keine Springform nutzen wollte, sondern ein Tarte-Form bevorzugte. Geschmacklich war die Tarte top - die Holunderbeeren erinnerten mich ein wenig an Waldheidelbeeren. Das Backwerk hat aber nicht nur gut geschmeckt, sondern sah auch noch köstlich und wunderhübsch aus. Ein Kuchen, für einen stürmischen und verregneten Herbsttag mit einer schönen Tasse Tee oder Kakao! :-)

Rezept-Quelle: "Roter Käsekuchen" von Andrea Oppermann: "Holunderzauber", Verlag SCHNELL (abgewandelt)
Menge: die hier angegebenen Zutaten genügen für eine Tarte-Form mit ca. Ø 26 cm







Zubereitung:

{Mürbeteig} Die Butter würfeln. Aus dem Mehl, Ei, braunem Zucker, Salz und den Butterwürfleneinen glatten Teig kneten und in Frischhaltefolie verpackt 1/2 Stunde in den Kühlschrank legen.
Eine Tarte-Form mit dem Teig auslegen und am Rand gut festdrücken. Dabei aufpassen, dass der Teig am oberen Rand nicht zu dünn wird, da er dort sonst schnell verbrennt.
Die Form mit dem Teig nochmals etwa 1/2 Stunde in den Kühlschrank legen.
Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit Backpapier belegen. Darüber die Hülsefrüchte streuen und nun im Ofen etwa 15 Minuten vorbacken.

{Füllung} Die 3 Eier trennen. Frischkäse, Quark, Eigelbe, Zucker, Schlagsahne, Rum, Zitronensaft und -schale und das Puddingpulver vermischen und mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer gut aufschlagen. Die 3 Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und zusammen mit den Holunderbeeren unter die Käsecreme heben.
Den vorgebackenen Teig aus dem Ofen holen, das Backpapier samt Hülsenfrüchte entfernen. Die Füllung darauf verteilen und im Ofen bei etwa 180°C ca. 30 Minuten backen. Fertig!





Die Tarte hält sich im Kühlschrank mehrer Tage frisch. Wer es nicht holundrig mag, kann die Beeren auch durch anderes Obst ersetzen. Bestäubt mit etwas Puderzucker ist noch ein wenig süßer und sieht klassischer aus. Es geht und schmeckt aber auch ohne :-)

Es grüßt lieb: Mella